Die FIFA-Berufungskommission unter dem Vorsitz von Larry Mussenden (Bermuda) hat der Berufung von Saoud al-Mohannadi gegen den Entscheid der rechtsprechenden Kammer der unabhängigen Ethikkommission stattgegeben und folglich die gegen ihn verhängte Sperre aufgehoben.

Nach der Verhandlung am 28. März 2017 in Zürich hat die Berufungskommission den Entscheid der rechtsprechenden Kammer der Ethikkommission vom 15. November 2016 aufgehoben, in dem Saoud al-Mohannadi des Verstoßes gegen Art. 18 (Anzeige- sowie Mitwirkungs- und Rechenschaftspflicht) und Art. 42 (Allgemeine Mitwirkungspflicht) des FIFA-Ethikreglements für schuldig befunden worden war. 

Die Berufungskommission befand, dass die vorliegenden Beweise für einen angemessenen, d. h. überzeugenden Nachweis eines Verstoßes von Saoud al-Mohannadi gegen das FIFA-Ethikreglement nicht ausreichend waren. Die einjährige Sperre, die die rechtsprechende Kammer per 16. November 2016 gegen Saoud al-Mohannadi erlassen hatte, und die Geldstrafe von CHF 20 000 wurden deshalb aufgehoben.